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Ryder Cup 2027: Luke Donald bleibt Europas Captain und greift nach dem Triple

Luke Donald bleibt Europas Ryder Cup Captain für 2027. (Foto: Getty)

Europa setzt im Ryder Cup weiter auf Luke Donald. Der Siegercaptain übernimmt 2027 erneut und jagt im irischen Adare Manor den dritten Triumph gegen USA.

Luke Donald bleibt der Mann an Europas Seitenlinie. Der Engländer wurde als Ryder Cup Captain für 2027 bestätigt und führt Team Europe damit zum dritten Mal in Folge in das Duell mit den USA. Gespielt wird im September 2027 im Adare Manor in Irland. Besonders ist auch der Rahmen: 2027 feiert der Ryder Cup sein 100 jähriges Jubiläum, und Donald bekommt die Chance, genau diese Ausgabe mit einem historischen Kapitel zu verbinden.

Die Entscheidung ist ein klares Signal für Kontinuität. Luke Donald hatte Europa bereits 2023 in Rom und 2025 in Bethpage Black (New York) zum Sieg geführt, und genau diese Mischung aus Detailarbeit, klarer Kommunikation und ruhiger Autorität hat ihn in der Mannschaft zum Wunschkandidaten für eine weitere Amtszeit gemacht.

Donald selbst deutete an, dass ihn vor allem das Gefühl nach dem letzten Triumph wieder gepackt hat. „Die letzten zwei Ryder Cups haben mir und meiner Familie sehr viel bedeutet. Ich hätte nicht gedacht, dass es ein drittes Mal kommt“, sagte er. Nach dem emotionalen Sonntagabend in New York habe er kurz gedacht, sein Job sei erledigt, „aber vielleicht gibt es noch ein bisschen mehr Geschichte zu erzählen“.

Sportlich ist der Auftrag klar und zugleich historisch aufgeladen. Donald kann als erster europäischer Captain drei Ryder Cups in Serie gewinnen. Genau das macht die Entscheidung so besonders, weil sie nicht nur eine Personalie ist, sondern eine Ansage, dass Europa die zuletzt aufgebaute Struktur nicht wieder aufbricht.

Ryder Cup: Amerikas Antwort steht noch aus

Spannend ist auch der Kontrast zur US Seite. Dort ist der Captain für 2027 noch nicht offiziell benannt, und in den USA läuft vieles auf Tiger Woods als Top Kandidaten hinaus. Donalds Bestätigung erhöht damit den Druck auf die PGA of America, die eigene Führungsfrage bald zu klären.

Ein Thema bleibt dabei im Hintergrund weiterhin präsent: die Ryder Cup Verfügbarkeit einiger LIV Spieler. Laut Berichten hat Tyrrell Hatton durch eine Einigung mit der DP World Tour wieder einen klareren Weg Richtung Ryder Cup, während Jon Rahms Situation weiterhin offen ist.

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